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Neulich beim Arzt!

3. Oktober 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Prävention | 0 Kommentare

 

ArztbesuchJetzt werde ich doch schon langsam alt, denke ich. Da gehe ich aus dem Behandlungsraum meines Arztes und habe doch glatt vergessen, ihn von meinen nächtlich Schweissattacken zu berichten. Da war aber auch eine Hektik im Vorzimmer, dass beim allgemeinen Jubeltrubel alles untergegangen ist.

Das waren aber auch nur wieder wenige Minuten, die die Audienz beim Arzt dauern durfte. Den obligatorischen Kaffee, den wir vor Jahren noch tranken und ich ihm dabei mein Herz ausschütten konnte, musste ich später alleine trinken.

Aber dabei wurde mir klar, dass ich fürs nächste Mal besser vorbereitet als Patient beim Arzt erscheine. Und dazu erstelle ich mir eine Liste.Checkliste

1. Ich werde meine Beschwerden ohne Umschweife schildern. Sicher ist das eine oder andere etwas heikel. Aber wenn ich es ihm nicht erzähle, der mir ja helfen soll, wem denn dann? Dazu kommen die Auffälligkeiten, wie Fieber, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Überkeit, die meine Krankheit begleiten.

2. Ich überlege mir, wie ich meine Beschwerden am Besten beschreiben könnte. Ist es zum Beispiel ein stechender Schmerz oder ziehend oder dumpf? Und wo sitzt er genau?

3. Wichtig für eine richtige Diagnose beim Arzt ist auch, dass ich ihn über ein paar aktuelle Lebenssituationen informiere. Habe ich zum Beispiel viel Stress? Berufliche oder private Probleme? Was macht meine Ernährung? Und treibe ich viel und welchen Sport?

4. Und dann mache ich mir eine Liste, welche Medikamente ich einnehme. Dazu gehören auch die Nahrungsergänzungen, die eine mögliche Wechselwirkung verursachen. Bei einem Arztwechsel nehme ich alle Unterlagen und Informationen des vorher behandelnden Arztes mit. Ich erspare mir langes Ausholen bis zu Adam und Eva.

5. Und dantürlich mache ich klar und deutlich, welchen Alkohol- oder Nikotinkonsum ich habe. Fatal wäre es auch, wenn ich die Einnahme illegaler Drogen verheimliche. Es besteht ärztliche Schweigepflicht und als Patient habe ich nicht mit juristischen Folgen zu rechnen.

6. Alles notiere ich mir in eine Liste und hake alles nacheinander ab. Dabei darf der Arzt ruhig auf sein Fachchinesisch verzichten und mir alles “auf Deutsch” erklären. Immerhin will ich ja wissen, was mit mir ist.

ApothekeUnd auch bei den weiteren Untersuchungen möchte ich genau über Risiken und Nutzen aufgeklärt werden. So viel Zeit muss sein. Und was die Einnahme neuer Medikamente angeht, so will ich mich nicht erst durch einen “Waschzettel” von 50 cm Länge durcharbeiten. Die wichtigsten Nebenwirkungen sollte mein Arzt kennen.

Ich glaube, so bin ich gut gerüstet fürs nächste Mal. Das mit dem Vergessen werde ich nicht wiederholen. Und für das ganz normale Altersvergessen nehme ich mir gleich aus der Apotheke ein Döschen Gingko mit. Man weiss ja nie. (Bilder Flickr.com)

Die Wechseljahre sind was Tolles!

21. September 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Ausbildung, Entspannung, LBC News, Prävention, Stress | 0 Kommentare

 

Stressbewältigung (Foto:flickrohit/flickr)

Stressbewältigung (Foto:flickrohit/flickr)

Begegnete ich doch gestern einem guten alten Bekannten, den ich lange nicht gesehen hatte. Und schon von Weitem grinste er von einem Ohr zum anderen. Und als ich ihn frage, was los ist antwortet er: “ich bin in den Wechseljahren“.

Na toll, denke ich. Der wird seinen Wagentyp wechseln. Der alte BMW hat ihm schon lange nicht mehr gefallen. Oder hat er seine Zigarettenmarke gewechselt, ist auf etwas Leichteres umgestiegen oder raucht er vielleicht gar nicht mehr? Oder hat er sich von seiner Frau getrennt und auf etwas Jüngeres gewechselt?

Alles falsch. Er hat seinen Job gewechselt. Und das war schon lange überfällig. Schon seit Jahren hatte er sich über seinen Chef geärgert, über die unbezahlten Überstunden und die mangelnde Anerkennung. Und da hat man ihn im Arbeitsamt Ratingen auf den Bildungscheck NRW aufmerksam gemacht. Mit Hilfe des Staates etwas Neues lernen, so quasi umschulen und neue Perspektiven bekommen.SMS Zeichen

Und weil er selbst gesundheitlich an den Rand der Leistungsfähigkeit gekommen war, kam nur etwas in Sachen Gesundheit infrage. Genau das Richtige bot ihm die Stress-Management-School an. Eine Ausbildung zum Entspannungspädagogen. Zielgruppenspezifische Kursleiterlizenzen u.a. zum Outdoor-Relax-Trainer oder Selbstwerttrainer. Dazu die Lizenzen Kursleiter Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation, mit der Möglichkeit der Anerkennung durch die gesetzlichen Krankenkassen nach §20, SBGV.

FernstudiumcheckIch muss ihn seltsam angeguckt haben denn er fuhr fort, zu erzählen. Bei der neuen Zentralstelle Prävention hat er ZertifizierungAZWVschon zwei Kurse angemeldet, ihm ehemaligen Betrieb hat er sich mit dem Chef versöhnt und bietet seinen ehemaligen Kollegen nun Betriebliches Gesundheitstraining an. Im Kindergarten seines Sohnes haben die Erzieherinnen um Einführung ins Autogene Training gebeten und im hiesigen Altenheim bat ihn der befreundete Heimleiter, ein paar Stunden Progressive Relaxation für die Heimbewohner zu geben.

Natürlich hat er sich beim Gewerbeamt angemeldet, denn der Job hat inzwischen ganz schöne Ausmaße. Aber wo ist der Haken, frage ich. Hat Dir beim Fernstudium nicht das studentische Sozialleben gefehlt? Das Rotwein-trinken auf dem Campus?! Waren die Kosten tragbar und war die Arbeitsleistung neben dem normalen Beruf auch zu meistern? Dann lacht er. Natürlich fehlten die studentischen Gelagen. Da war dann abends nur ein Bierchen drin. Und ein bißchen Freizeit ist auch dabei drauf gegangen. Aber er hatte ja ein Ziel. Und die Kosten?! Günstig, einiges vom AA und ein bißchen über die Steuer.

Dafür sprach die hohe Flexibilität zeitlich, wie räumlich. Die persönliche Betreuung durch Christian MörschChristian Mörsch. Da war er nie eine Matrikel-Nummer. Da war er immer er selbst. Und da er über die Mittlere Reife nie hinaus gekommen war, konnte er studieren ohne Studium und anfangen, als die Not am größten war, und er nicht auf einen Semesterbeginn warten musste.

 Und dann hatte man ihm klarmachen können, das der Bedarf an Entspannungspädagogen ständig zunimmt. Damit böte sich eine herausragende Berufschance im Segment Stress- und Erfolgsmanagement. Erfahrene Experten, ein fundiertes Fachwissen und ein gutes Netzwerk taten dann das Übrige.

Und weil er dann noch einmal richtig durchstarten wollte, hat er sich auch gleich Hilfen zur Selbständigkeit geholt. Und da war es wieder, dieses breite Grinsen. Aber jetzt konnte ich verstehen.

Endlich wieder da!

9. September 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Burnout, Entspannung, LBC News, Prävention, Stress | 0 Kommentare

 

Viele werden jetzt sagen: Endlich gibt es wieder einen Blogartikel. Endlich wieder interessante Themen. Aber warum hat es 5 Monate gebraucht, um wieder aktuelle Informationen zu posten? Ganz einfach. Ein bisschen war es der schleppenden Unfallverletzung geschuldet, ein wenig dem grossen Kundenstrom und zu guter Letzt der unternehmerischen Neuausrichtung.

Und die wohl wichtigste Neuerung ist diese! Unser neuer Partner in Sachen Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention und Top-fakturierung:

GesundheitsTicket_gemeinsam_besserWorum gehts?

Der Staat fördert gesunde Mitarbeiter im Unternehmen. Pro Jahr können nun diese jedem angestellten Mitarbeiter maximal 500 Euro lohnsteuer- und sozialabgabenfrei im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge zuwenden.

Diese 500 Euro werden auf ein “GesundheitsTicket” gebucht, womit dann bundesweit (oder bei uns auf Gran Canaria, als einziges Unternehmen weltweit außerhalb des Geltungsbereiches der Leitlinien Prävention) für Vorsorgeleistungen bezahlt werden kann.

Sie machen Urlaub auf Gran Canaria und erkennen, dass die schönsten Wochen des Jahres sich ideal dazu eignen, mit gesunderhaltenden Maßnahmen zu beginnen. Ein paar Stunden zu Ruhe kommen, abschalten, Entspannungstechniken erlernen, die dann zu Hause fortgesetzt werden. Oder Sie wollen mit dem Rauchen aufhören!

Neben dem bargeldlosen Einsatz des GesundheitsTickets erhalten Sie dann noch 2 x 75 Euro zusätzlich zu Ihrem Ticketguthaben für die Teilnahme an zwei Präventionskursen pro Jahr von Ihrer Krankenkasse. Natürlich gilt dies nur bei zertifizierten Dienstleistern und Maßnahmen, die der Gesetzgeber ausdrücklich gestattet. Nicht bezuschusst werden: Beiträge in Fitnessstudios und Sportvereinen, Eintritt in Schwimmhallen und Angebote von Therapeuten und Trainern, deren Grund- und Zusatzqualifikation nicht den Bestimmungen des Präventionsleitfadens der gesetzlichen Krankenkassen gem. §§ 20,1 und 20a SGB V genügen.

Arbeitgeber haben mit der GesundheitsTicket GmbH einen Partner, der ein Corporate Design auf den GesundheitsTickets sicherstellt, erfolgreiche Kommunikation im Intranet, in Mitarbeiterzeitungen und Betriebsversammlungen gewährleistet, einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Motivierung und Aktivierung der Mitarbeiter zur Verfügung stellt und durch statistische Auswertungen evaluierend für den Erfolg des Gesundheitsengagement wirkt.

Also der ideale Partner für Arbeitgeber und Dienstleister. Wir sind stolz, jetzt dazu zu gehören.

Gesundheitsticket-banner-014

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

12. April 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Prävention | Kommentare deaktiviert

 

Busueberwindung

Busueberwindung by Keckobyflickr.com

Zwei Monate sind rum. Der Gips ist ab. Der Fuß noch geschwollen aber wieder belastbar. Gehen mit Gehilfen wieder Normalität. Und da platzte es mir gestern so raus vor Freude: ENDLICH WIEDER TEILHABE AM GESELLSCHAFTLICHEN LEBEN.

Zuerst war ich über mein Verhalten schockiert. Zwei Monate meines Lebens hatte ich leichte Einschränkungen meiner Mobilität. Mal im Rollstuhl, mal ein wenig rumhoppeln. Aber sonst den Kopf auf den Schultern.

Aber, so frage ich mich, was bedeutet das eigentlich, Teilhabe an der Gemeinschaft zu haben? Wie groß ist diese Teilhabe eigentlich für einen wirklich Behinderten? Nach WHO aus dem Jahre 2001 bedeutet es, “Einbezogensein in eine Lebenssituation“. Und “Behinderung” ist eine medizinisch diagnostizierte “Schädigung und Beeinträchtigung der Teilhabe an gesellschaftlichen Wechselwirkungen”.

Und diese kurze Phase hat mich sensibler gemacht für die TEILHABE. Etwa, wenn ich mit meinem Rollstuhl nicht den Bordstein herauf kam und am Strandrand die nächste Abschrägung suchen musste. Oder wenn ich überhaupt keine Aufmerksamkeit erfahren habe durch Menschen, die mit ihrem Handy vor den Augen keinen Blick für andere hatten. Oder wenn ich die Einschränkung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel erfahren habe. Einstieg nicht möglich und durch Abfahrt wäre ich im Bus umhergeflogen.

Aber das hat ja jetzt ein Ende. Was ist aber mit Blinden, die ihr Leben lang auf die Brailleschrift angewiesen sind? Oder mit Behinderten, die keine Angebote sozialer Integration erfahren? Oder Menschen, denen der Zugang zu ihrem Lieblingsjob sich nicht erfüllen läßt? Oder Menschen, die aufgrund fehlender Finanzmittel ausgeschlossen sind?

Deutschland hat es da noch gut. Eine rechtliche Bestimmung auf Teilhabe wird durch das Grundgesetz Artikel 3 gestärkt. Nächstenliebe hmboo Electrician and Adventure by flickr.comEingliederungshilfen regelt das Sozialgesetzbuch § 54 SGB und Leistungsträger wie Rentenversicherung, gesetzliche Krankenkassen und andere stellen pekuniäre Mittel zur Verfügung. Wahre Teilhabe aber wird nur wieder von Menschen sichergestellt, die mit warmherziger Liebe und christlicher Nächstenliebe für den anderen da sind. Erst, wenn das Herz angesprochen und geöffnet wurde, kann Soziale Integration durch Liebe wirken. Und auch ich habe sie 2 Monate intensiv erfahren dürfen. Danke dafür!

Barfuss – mehr, als nur keine Schuhe an!

11. März 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein | Kommentare deaktiviert

 

mhaller1979byflickr.com

mhaller1979byflickr.com

Seit ein paar Wochen, bedingt durch meine Lebenssituation, habe ich einen neuen Blick für Dinge gefunden, die ansonsten an der Peripherie meines Körpers ihr Dasein fristen – meine Füße. Für mein Gehirn schienen sie gar nicht zu existieren, lagen sie doch am entferntesten zu ihm.

Aber, wie ich jetzt lese und recherchiere, pflegen lediglich 4% der Männer ihre Füsse regelmäßig. Kein anderes Teil am Männerkörper findet weniger Beachtung. Dabei handelt es sich doch um unsere “tragenden” Elemente. Sie tragen uns ca. 160.000 km im Leben, sind komplizierte Gebilde und müssen eine Vielzahl von Bewegungsabläufen aushalten.

Sensibilisiert durch einen regen Facebook-Kontakt, dem Netzwerk Gesundheit in Westfalen Lippe stiess ich auf eine Veranstaltung: Messen 2014 auf die Messe für Gesundheit und Leben am 15.6.2014 im Kurhaus in Bad Hamm. Unter den zukünftigen Ausstellern fand ich BARFUSS-TREND.de. Und der fragt mich doch auf seiner Seite ganz unverholen ob ich schon mal nachgedacht habe, wie ich gehe? Natürlich nicht. Hat doch bisher alles gut geklappt, da unten.

Aber weiter heisst es da, die Art und Weise, wie ich gehe, wirke sich auf meine Gesundheit aus. Und an dieser Stelle spätestens musste ich nicken. Bewege ich mich doch schon seit 4 Wochen nur noch mit Gehilfen nach vorne, fiel damit bereits zweimal um und machten mich diese Erfahrungen etwas ängstlicher, nur auf einem Bein zu laufen, so habe ich ab sofort meinen Fokus auf den rechten Fuss gelegt. Ich bearbeite ihn seitdem auch irgendwie liebevoller, wasche ihn aufmerksamer, creme ihn regelmäßig ein und gucke ihn öfter an als früher. Gut, ich liege viel und damit ist auch der “gesunde” öfter beim kranken zu Besuch.

Und doch hat es etwas bei mir geweckt, was ich altersbedingt schon lange nicht mehr gemacht habe: ich habe mir geschworen, wenn es wieder geht, mehr barfuss zu laufen. Nicht nur in der Sauna über den “Sinneslehrpfad” laufen, sondern auch im Alltag öfter die störenden Schuhe auszuziehen. Na klar, sieht komisch aus, in Berlin mit dunklem Anzug und barfuss. Sofort wird der Verdacht laut: Der hat ja noch nicht mal Geld für Schuhe. Aber es gibt ja noch mehr Gelegenheit und die werde ich ab sofort nutzen.

Sage mal einer, ein gebrochener Fuss wäre zu nichts nütze. Weit gefehlt.

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