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…und Geld macht doch glücklich!

18. November 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Entspannung, Prävention | 0 Kommentare

 

Happy Kids by flickr.comNeulich hörte ich zum tausendsten Mal in meinem Leben das jemand sagte, “Geld mache ihn glücklich”. Quatsch – dachte ich sofort. Gesundheit macht glücklich. Eine liebe Familie, ein erfolgreicher Beruf, eine Anerkennung in der Gesellschaft.

Und dann fiel mir die Aussage einer Bekannten wieder auf die mal sagte: “Geld macht nicht glücklich sagt nur der, der keines hat.”

Was stimmte nun? Und dann habe ich so in mich geschaut und festgestellt, blättere ich in einschlägigen Magazinen und sehe die smarten Herren in Armani-Anzügen im Ferrari mit schlanken Blondinen durch Monaco flitzen, dann kommt schon ein wenig Neid auf. Was hat der, was ich nicht haben? Und meine Antwort? Geld.

Denn wenn ich morgens meinen Nachbar sehe, wie er mit einer Gehaltserhöhung strahlend das Haus verläßt, mir einen gnädigen Wink zuwirft, mittags die Handwerker anrauschen, um sein Dachgeschoß auszubauen und er abends mit einem neuen E-Bike vorfährt, dann, ja dann knabbert es doch ganz gehörig in mir. Zumal er dabei übers ganze Gesicht strahlt voller Glück.Glück durch Ehe by flickr.com

Und dann lese ich nach und finde Berichte vom Nobelpreisträger Daniel Kahneman, wonach es ein festes zusammenhängendes Phänomen gibt zwischen Geld und Zufriedenheit. Ein Anstieg des Wohlstandes wird in einer gewissen Zeit als Zufriedenheit/Glück bewertet. Man kann sich mehr leisten, Wohlstand stellt sich ein und man hebt sich vom Normalen ab.

Wächst aber der Wohlstand in einer Gesellschaft gleich auf, dann stellt sich wieder diese Unzufriedenheit ein. Anscheinend brauchen wir also eine gewisse finanzielle Kluft, um es subjektiv als Glück zu definieren. Und just in diesem Moment stolpere ich über einen Satz amerikanischer Wissenschaftler die sagen, “Wenn Geld Dich nicht glücklich macht, dann gibst Du es wahrscheinlich nicht richtig aus!” Upps. Das heißt ja im Umkehrschluss: Gebe ich meine vorhandenen Mittel richtig aus, kann ich mir doch eine gewisse Zufriedenheit erkaufen?

Und dann wird mir klar, dass ich mit Geld mir schöne Erlebnisse kaufen kann, soziale Kontakte pflege, Lebensqualität verbessere. Und das geht halt nicht mit einer 60-Stunden-Woche, Freizeit vor dem Fernseher und ausschlafen müssen, statt zu leben.

Und daraus schließe ich für mich, ein bißchen weniger an meiner Karriere arbeiten und das vorhandene Kapital nutzen bringt mir den Würfelpasch by flickr.comGlücksquantensprung. Ich werde es mal probieren.

Neulich beim Arzt!

3. Oktober 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Prävention | 0 Kommentare

 

ArztbesuchJetzt werde ich doch schon langsam alt, denke ich. Da gehe ich aus dem Behandlungsraum meines Arztes und habe doch glatt vergessen, ihn von meinen nächtlich Schweissattacken zu berichten. Da war aber auch eine Hektik im Vorzimmer, dass beim allgemeinen Jubeltrubel alles untergegangen ist.

Das waren aber auch nur wieder wenige Minuten, die die Audienz beim Arzt dauern durfte. Den obligatorischen Kaffee, den wir vor Jahren noch tranken und ich ihm dabei mein Herz ausschütten konnte, musste ich später alleine trinken.

Aber dabei wurde mir klar, dass ich fürs nächste Mal besser vorbereitet als Patient beim Arzt erscheine. Und dazu erstelle ich mir eine Liste.Checkliste

1. Ich werde meine Beschwerden ohne Umschweife schildern. Sicher ist das eine oder andere etwas heikel. Aber wenn ich es ihm nicht erzähle, der mir ja helfen soll, wem denn dann? Dazu kommen die Auffälligkeiten, wie Fieber, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und Überkeit, die meine Krankheit begleiten.

2. Ich überlege mir, wie ich meine Beschwerden am Besten beschreiben könnte. Ist es zum Beispiel ein stechender Schmerz oder ziehend oder dumpf? Und wo sitzt er genau?

3. Wichtig für eine richtige Diagnose beim Arzt ist auch, dass ich ihn über ein paar aktuelle Lebenssituationen informiere. Habe ich zum Beispiel viel Stress? Berufliche oder private Probleme? Was macht meine Ernährung? Und treibe ich viel und welchen Sport?

4. Und dann mache ich mir eine Liste, welche Medikamente ich einnehme. Dazu gehören auch die Nahrungsergänzungen, die eine mögliche Wechselwirkung verursachen. Bei einem Arztwechsel nehme ich alle Unterlagen und Informationen des vorher behandelnden Arztes mit. Ich erspare mir langes Ausholen bis zu Adam und Eva.

5. Und dantürlich mache ich klar und deutlich, welchen Alkohol- oder Nikotinkonsum ich habe. Fatal wäre es auch, wenn ich die Einnahme illegaler Drogen verheimliche. Es besteht ärztliche Schweigepflicht und als Patient habe ich nicht mit juristischen Folgen zu rechnen.

6. Alles notiere ich mir in eine Liste und hake alles nacheinander ab. Dabei darf der Arzt ruhig auf sein Fachchinesisch verzichten und mir alles “auf Deutsch” erklären. Immerhin will ich ja wissen, was mit mir ist.

ApothekeUnd auch bei den weiteren Untersuchungen möchte ich genau über Risiken und Nutzen aufgeklärt werden. So viel Zeit muss sein. Und was die Einnahme neuer Medikamente angeht, so will ich mich nicht erst durch einen “Waschzettel” von 50 cm Länge durcharbeiten. Die wichtigsten Nebenwirkungen sollte mein Arzt kennen.

Ich glaube, so bin ich gut gerüstet fürs nächste Mal. Das mit dem Vergessen werde ich nicht wiederholen. Und für das ganz normale Altersvergessen nehme ich mir gleich aus der Apotheke ein Döschen Gingko mit. Man weiss ja nie. (Bilder Flickr.com)

Die Wechseljahre sind was Tolles!

21. September 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Ausbildung, Entspannung, LBC News, Prävention, Stress | 0 Kommentare

 

Stressbewältigung (Foto:flickrohit/flickr)

Stressbewältigung (Foto:flickrohit/flickr)

Begegnete ich doch gestern einem guten alten Bekannten, den ich lange nicht gesehen hatte. Und schon von Weitem grinste er von einem Ohr zum anderen. Und als ich ihn frage, was los ist antwortet er: “ich bin in den Wechseljahren“.

Na toll, denke ich. Der wird seinen Wagentyp wechseln. Der alte BMW hat ihm schon lange nicht mehr gefallen. Oder hat er seine Zigarettenmarke gewechselt, ist auf etwas Leichteres umgestiegen oder raucht er vielleicht gar nicht mehr? Oder hat er sich von seiner Frau getrennt und auf etwas Jüngeres gewechselt?

Alles falsch. Er hat seinen Job gewechselt. Und das war schon lange überfällig. Schon seit Jahren hatte er sich über seinen Chef geärgert, über die unbezahlten Überstunden und die mangelnde Anerkennung. Und da hat man ihn im Arbeitsamt Ratingen auf den Bildungscheck NRW aufmerksam gemacht. Mit Hilfe des Staates etwas Neues lernen, so quasi umschulen und neue Perspektiven bekommen.SMS Zeichen

Und weil er selbst gesundheitlich an den Rand der Leistungsfähigkeit gekommen war, kam nur etwas in Sachen Gesundheit infrage. Genau das Richtige bot ihm die Stress-Management-School an. Eine Ausbildung zum Entspannungspädagogen. Zielgruppenspezifische Kursleiterlizenzen u.a. zum Outdoor-Relax-Trainer oder Selbstwerttrainer. Dazu die Lizenzen Kursleiter Autogenes Training und Progressive Muskelrelaxation, mit der Möglichkeit der Anerkennung durch die gesetzlichen Krankenkassen nach §20, SBGV.

FernstudiumcheckIch muss ihn seltsam angeguckt haben denn er fuhr fort, zu erzählen. Bei der neuen Zentralstelle Prävention hat er ZertifizierungAZWVschon zwei Kurse angemeldet, ihm ehemaligen Betrieb hat er sich mit dem Chef versöhnt und bietet seinen ehemaligen Kollegen nun Betriebliches Gesundheitstraining an. Im Kindergarten seines Sohnes haben die Erzieherinnen um Einführung ins Autogene Training gebeten und im hiesigen Altenheim bat ihn der befreundete Heimleiter, ein paar Stunden Progressive Relaxation für die Heimbewohner zu geben.

Natürlich hat er sich beim Gewerbeamt angemeldet, denn der Job hat inzwischen ganz schöne Ausmaße. Aber wo ist der Haken, frage ich. Hat Dir beim Fernstudium nicht das studentische Sozialleben gefehlt? Das Rotwein-trinken auf dem Campus?! Waren die Kosten tragbar und war die Arbeitsleistung neben dem normalen Beruf auch zu meistern? Dann lacht er. Natürlich fehlten die studentischen Gelagen. Da war dann abends nur ein Bierchen drin. Und ein bißchen Freizeit ist auch dabei drauf gegangen. Aber er hatte ja ein Ziel. Und die Kosten?! Günstig, einiges vom AA und ein bißchen über die Steuer.

Dafür sprach die hohe Flexibilität zeitlich, wie räumlich. Die persönliche Betreuung durch Christian MörschChristian Mörsch. Da war er nie eine Matrikel-Nummer. Da war er immer er selbst. Und da er über die Mittlere Reife nie hinaus gekommen war, konnte er studieren ohne Studium und anfangen, als die Not am größten war, und er nicht auf einen Semesterbeginn warten musste.

 Und dann hatte man ihm klarmachen können, das der Bedarf an Entspannungspädagogen ständig zunimmt. Damit böte sich eine herausragende Berufschance im Segment Stress- und Erfolgsmanagement. Erfahrene Experten, ein fundiertes Fachwissen und ein gutes Netzwerk taten dann das Übrige.

Und weil er dann noch einmal richtig durchstarten wollte, hat er sich auch gleich Hilfen zur Selbständigkeit geholt. Und da war es wieder, dieses breite Grinsen. Aber jetzt konnte ich verstehen.

Endlich wieder da!

9. September 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Burnout, Entspannung, LBC News, Prävention, Stress | 0 Kommentare

 

Viele werden jetzt sagen: Endlich gibt es wieder einen Blogartikel. Endlich wieder interessante Themen. Aber warum hat es 5 Monate gebraucht, um wieder aktuelle Informationen zu posten? Ganz einfach. Ein bisschen war es der schleppenden Unfallverletzung geschuldet, ein wenig dem grossen Kundenstrom und zu guter Letzt der unternehmerischen Neuausrichtung.

Und die wohl wichtigste Neuerung ist diese! Unser neuer Partner in Sachen Betriebliches Gesundheitsmanagement, Prävention und Top-fakturierung:

GesundheitsTicket_gemeinsam_besserWorum gehts?

Der Staat fördert gesunde Mitarbeiter im Unternehmen. Pro Jahr können nun diese jedem angestellten Mitarbeiter maximal 500 Euro lohnsteuer- und sozialabgabenfrei im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge zuwenden.

Diese 500 Euro werden auf ein “GesundheitsTicket” gebucht, womit dann bundesweit (oder bei uns auf Gran Canaria, als einziges Unternehmen weltweit außerhalb des Geltungsbereiches der Leitlinien Prävention) für Vorsorgeleistungen bezahlt werden kann.

Sie machen Urlaub auf Gran Canaria und erkennen, dass die schönsten Wochen des Jahres sich ideal dazu eignen, mit gesunderhaltenden Maßnahmen zu beginnen. Ein paar Stunden zu Ruhe kommen, abschalten, Entspannungstechniken erlernen, die dann zu Hause fortgesetzt werden. Oder Sie wollen mit dem Rauchen aufhören!

Neben dem bargeldlosen Einsatz des GesundheitsTickets erhalten Sie dann noch 2 x 75 Euro zusätzlich zu Ihrem Ticketguthaben für die Teilnahme an zwei Präventionskursen pro Jahr von Ihrer Krankenkasse. Natürlich gilt dies nur bei zertifizierten Dienstleistern und Maßnahmen, die der Gesetzgeber ausdrücklich gestattet. Nicht bezuschusst werden: Beiträge in Fitnessstudios und Sportvereinen, Eintritt in Schwimmhallen und Angebote von Therapeuten und Trainern, deren Grund- und Zusatzqualifikation nicht den Bestimmungen des Präventionsleitfadens der gesetzlichen Krankenkassen gem. §§ 20,1 und 20a SGB V genügen.

Arbeitgeber haben mit der GesundheitsTicket GmbH einen Partner, der ein Corporate Design auf den GesundheitsTickets sicherstellt, erfolgreiche Kommunikation im Intranet, in Mitarbeiterzeitungen und Betriebsversammlungen gewährleistet, einen umfangreichen Maßnahmenkatalog zur Motivierung und Aktivierung der Mitarbeiter zur Verfügung stellt und durch statistische Auswertungen evaluierend für den Erfolg des Gesundheitsengagement wirkt.

Also der ideale Partner für Arbeitgeber und Dienstleister. Wir sind stolz, jetzt dazu zu gehören.

Gesundheitsticket-banner-014

Teilhabe am gesellschaftlichen Leben

12. April 2014 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Prävention | Kommentare deaktiviert

 

Busueberwindung

Busueberwindung by Keckobyflickr.com

Zwei Monate sind rum. Der Gips ist ab. Der Fuß noch geschwollen aber wieder belastbar. Gehen mit Gehilfen wieder Normalität. Und da platzte es mir gestern so raus vor Freude: ENDLICH WIEDER TEILHABE AM GESELLSCHAFTLICHEN LEBEN.

Zuerst war ich über mein Verhalten schockiert. Zwei Monate meines Lebens hatte ich leichte Einschränkungen meiner Mobilität. Mal im Rollstuhl, mal ein wenig rumhoppeln. Aber sonst den Kopf auf den Schultern.

Aber, so frage ich mich, was bedeutet das eigentlich, Teilhabe an der Gemeinschaft zu haben? Wie groß ist diese Teilhabe eigentlich für einen wirklich Behinderten? Nach WHO aus dem Jahre 2001 bedeutet es, “Einbezogensein in eine Lebenssituation“. Und “Behinderung” ist eine medizinisch diagnostizierte “Schädigung und Beeinträchtigung der Teilhabe an gesellschaftlichen Wechselwirkungen”.

Und diese kurze Phase hat mich sensibler gemacht für die TEILHABE. Etwa, wenn ich mit meinem Rollstuhl nicht den Bordstein herauf kam und am Strandrand die nächste Abschrägung suchen musste. Oder wenn ich überhaupt keine Aufmerksamkeit erfahren habe durch Menschen, die mit ihrem Handy vor den Augen keinen Blick für andere hatten. Oder wenn ich die Einschränkung der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel erfahren habe. Einstieg nicht möglich und durch Abfahrt wäre ich im Bus umhergeflogen.

Aber das hat ja jetzt ein Ende. Was ist aber mit Blinden, die ihr Leben lang auf die Brailleschrift angewiesen sind? Oder mit Behinderten, die keine Angebote sozialer Integration erfahren? Oder Menschen, denen der Zugang zu ihrem Lieblingsjob sich nicht erfüllen läßt? Oder Menschen, die aufgrund fehlender Finanzmittel ausgeschlossen sind?

Deutschland hat es da noch gut. Eine rechtliche Bestimmung auf Teilhabe wird durch das Grundgesetz Artikel 3 gestärkt. Nächstenliebe hmboo Electrician and Adventure by flickr.comEingliederungshilfen regelt das Sozialgesetzbuch § 54 SGB und Leistungsträger wie Rentenversicherung, gesetzliche Krankenkassen und andere stellen pekuniäre Mittel zur Verfügung. Wahre Teilhabe aber wird nur wieder von Menschen sichergestellt, die mit warmherziger Liebe und christlicher Nächstenliebe für den anderen da sind. Erst, wenn das Herz angesprochen und geöffnet wurde, kann Soziale Integration durch Liebe wirken. Und auch ich habe sie 2 Monate intensiv erfahren dürfen. Danke dafür!

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