Gastkommentar von Lara Weigmann
„Geist ist stärker als Materie“
Zahlreiche Untersuchungen wissenschaftlicher Institute der letzten 30 Jahre zeigen, dass Gedanken alles beeinflussen können, von den einfachsten Maschinen bis zu den komplexesten Lebewesen.
Gedanken und Absichten sind ein physikalisches „Etwas“ mit einer erstaunlicher Kraft!
Jeder Gedanke, den wir haben, ist konkrete Energie die transformieren kann.
Diese Erkenntnis, dass Bewusstsein die Materie beeinflusst, bildet den großen Gegensatz zwischen der
- klassischen Physik – der Wissenschaft der großen, sichtbaren Welt und
- der Welt der Quantenphysik – die Wissenschaft der winzigsten Bestandteile der Welt.
Die gesamte klassische Physik und die übrigen Naturwissenschaften sind von dem Gesetz der Bewegung und Schwerkraft abgeleitet, die Isaac Newton in seiner 1687 veröffentlichen Werk „Principia“ entwickelte.
Er beschreibt ein Universum, in dem sich alle Objekte nach bestimmten festgelegten Bewegungsgesetzen in einem dreidimensionalem Raum von Geometrie und Zeit bewegen.
Materie wurde als „unverletzbar“ und sich geschlossen betrachtet, mit ihrer eigenen feststehenden Grenzen.
Jeglicher Einfluss erfordert deshalb etwas Materielles, das auf etwas anderes einwirkt – eine Kraft oder einen Zusammenstoß ( z.B. durch Erhitzen, Verbrennen, Einfrieren, Fallen lassen, ihm einen kräftigen Stoß versetzten oder einen ähnlichen(physikalischen) Akt ausführen.
Die Newton`chen Gesetzte, dass die Dinge unabhängig voneinander existieren, untermauern unsere persönliche, alltagsbezogene Weltanschauung: Wir glauben, dass alles Leben mit seinem turbulentem Treiben um uns herum stattfindet, ganz egal, was wir tun oder denken. Wir schlafen abends ruhig ein in der Gewissheit, dass das Universum nicht verschwindet, wenn wir unsere Augen schließen.
Doch im frühen 20. Jahrhundert ging diese Sicht des Universums als Ansammlung isolierter, sich wohl verhaltener Objekte zu Bruch.
Die Pioniere der Quantenphysik nahmen das Herz der Materie genauer unter die Lupe. Diese winzigen Teilchen des Universums, verhielten sich selbst so gar nicht nach irgendwelchen Regeln, die diese Wissenschaftler kannten.
Dieses „ungesetzliche“ Verhalten wurde in einer Ideensammlung auf den Punkt gebracht, die als „Kopenhagener Interpretation“ bekannt werden sollte, benannt nach dem Ort, an dem der dänische Physiker Niels Bohr und sein hervorragender Schüler, der deutsche Physiker Werner Heisenberg, die wahrscheinliche Bedeutung ihrer außergewöhnlichen mathematischen Entdeckung formulierten.
Bohr und Heisenberg erkannten, dass Atome nicht kleine Sonnensystemen aus vermeintlichen Billardkugeln vergleichbar sind, sondern viel unordentlicher: winzige Wahrscheinlichkeitswolken. Jedes subatomare Teilchen ist kein fester und stabiler Gegenstand, sondern existiert lediglich als eine Möglichkeiten jedes seiner künftigen „Selbste“ – was Physiker als „Superposition“ bezeichnen, oder als Summe aller Wahrscheinlichkeiten.
Sie folgerten, dass die elementare Form physikalischer Materie nicht fest und solide sei, sondern dass sie noch „gar nichts“ sei. Die subatomare Realität ähnele nicht dem soliden und verlässlichen Zustand, den uns die klassische Wissenschaft beschreibt, sondern eher einer flüchtigen Wahrscheinlichkeit scheinbar unendlicher Möglichkeiten.
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