Unser Organismus teilt ein…

bisons (foto: shiny things/flickr)

bisons (foto: shiny things/flickr)

was auf einen körper von innen oder aussen einwirkt, wird stressor genannt. unser organismus unterteilt die auf ihn einwirkenden reize je nach bisheriger lernerfahrung als positiv oder negativ.
alles was nützlich, angenehm und befriedigend ist, wird als positiv eingeordnet. das unangenehme, bedrohliche und überfordernde ist in der negativen kategorie. zu ihnen gehören zum beispiel aber auch positive reize, die ganz plötzlich und unverhofft eintreten.

denken wir in diesem zusammenhang doch nur an die begegnung mit einem menschen den wir mögen, wenn wir ihm unverhofft auf der strasse begegnen. wir laufen blutrot an, wir stammeln und transpirieren.

leider nehmen die negativen erfahrungen und einwirkungen auf unseren körper am arbeitsplatz in den letzten jahren immer mehr zu. intrigen, schlechte stimmung, zu hohe belastung und ärgernisse, aber auch dauerfehden mit dem nachbarn führen unweigerlich zu chronischem stress.
es ist in diesem zusammenhang wichtig, seine individuelle belastungssituationen zu kennen. denn nur so kann ich gezielt und ökonomisch den stress bewältigen.
aber auch hier wirkt wieder die erziehung in die bewertung hinein. persönliche erfahrungen, die eigene konstitution und die gelernte verfügbarkeit unterschiedlichen handels machen die stressoren unterschiedlich erleb- und bearbeitbar.

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