Stressmodell von Lazarus

stresstest(ryansommabyflickr)

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wenn wir bewerten, wie und in welcher intensität die stressoren auf uns wirken, bediene ich mich an dieser stelle einmal des stressmodells von lazarus (nicht dem aus der bibel).

jeder mensch bewertet situationen und deren belastung unterschiedlich und damit auch deren bedrohlichkeit. lazarus unterscheidet dabei drei stufen.
1. bei der primären bewertung teilt der mensch eine situation ein, ob sie positiv, neutral oder stressig ist.
2. in der sekundärbewertung prüft der mensch, ob er für die situation angemessene verhaltensweisen gelernt oder vorrätig hat und spielt die für ihn notwendigen stressreaktionen ab. dabei werden die persönlichen bewältigungsmöglichkeiten (copings) eingeschätzt. und die sind halt von persönlichkeit zu persönlichkeit unterschiedlich.
3. im dritten schritt wird eine neubewertung des erlebnis vorgenommen. hat die bewältigung geklappt, wird sie standardprogramm. ist der stresspegel unverhältnismäßig hoch, werden für die zukunft andere strategien angewandt.

durch die vielen erlebnisse des menschen findet ein ständiger wandel der reaktionen auf stress statt. dieses ist an sich noch nicht das krankmachende. vielmehr sind es die häufigen, unterschwelligen daueralarmsituationen, eine arbeit ist abends nicht erledigt, morgen geht es weiter, man grübelt über die probleme (auch nachts) – der organismus bleibt angespannt.

eine der erfolgreichen aktivitäten sind zb das autogene training, die progressive relaxation oder yoga. auch hier muss jeder versuchen, welche methode für ihn die richtige ist. einfach ausprobieren!!!

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