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Der Jakobsweg - Eine Reise ins Ich! (Interview mit Herbert)

17. Dezember 2012 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Entspannung | 0 Kommentare

 

Ich habe in meinem Leben schon einige Menschen für die verschiedensten Inhalte interviewt. Aber eines der seltsamsten war das mit Herbert S. (Name geändert).

Ich komme am Sonntag Morgen um 10 Uhr auf den Kathedralen Vorplatz in Santiago. Es ist zwar kalt, aber die Sonne scheint vom blauen Himmel. Hier und da huschen ein paar weiße Wölkchen vorbei. Da liegen mitten auf dem Platz eine Menge Menschen, lachend, lustig und tollen herum, wie die kleinen Kinder. Die Fröhlichkeit ist ansteckend, man möchte fast mitlachen. Und das macht mir Mut, auf einen daliegenden Mann zu gehen und ihn nach seinen Motiven zu befragen.

Ich: Sind die Steine eigentlich nicht zu kalt, um im November darauf zu liegen?

Herbert: Ich spüre die Kälte nicht. Ich spüre die Blasen an meinen Füßen, meine Waden die schmerzen, Druckstellen auf meinem Rücken und Verspannungen in meiner Schulter. Aber über Allem steht ein unbändiges schönes Gefühl im Körper. Ich habe es geschafft. 890 km und noch ein paar in und um Regensburg. (Dabei zeigt er mir stolz die Compostela mit seinem Namen).

Ich: Wie lange waren Sie unterwegs?

Herbert: 42 Tage. Fast ein Jahr habe ich mich darauf vorbereitet. Bin in größeren und kleineren Etappen zur Vorbereitung gewandert. Dann schloß sich eine Pilgerung von Rothenburg ob der Tauber nach Nürnberg an. Und für diese Pilgerreise habe ich meinen Urlaub 2011 und 2012 zusammen gelegt.

Ich: Wie war das machbar?

Herbert: Ich bin Mitarbeiter einer Schraubenfabrik und habe einen sehr verständnisvollen Chef. Er hat mich bei meinen Bemühungen sehr unterstützt.

Ich: Wo sind Sie gepilgert?

Herbert: Ich bin den französischen Weg gegangen. Aus den Pyrenäen über Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und Leon nach Santiago. Ein Freund hat mich mit dem Wagen zum Ausgangspunkt gebracht. Obwohl der Ausgangspunkt mein Haus in Regensburg ist. Von dort habe ich meine innere Reise gestartet. Ursprünglich wollte ich den deutschen Weg von zu Hause über Augsburg, Ulm und Konstanz gehen. Dann hätte ich aber mehr als die dreifache Zeit gebraucht.

Ich: Was war Ihr Motiv? Warum haben Sie sich diese Strapazen angetan?

Herbert: Ich habe vor zwei Jahren meine Frau an Krebs verloren. Wir waren 23 Jahre sehr glücklich verheiratet und sind in unserer Ehe viel gewandert. Oft haben wir davon gesprochen, in meinem Ruhestand eine größere Pilgerreise zu unternehmen. Ich war nach ihrem Tod traurig, unseren Wunsch nicht zu ihren Lebzeiten umgesetzt zu haben. Zu oft habe ich Arbeit, andere Freizeitaktivitäten und anderes vorgeschoben. An ihrem Grab habe ich ihr versprochen, jetzt wird nichts mehr verschoben. Jetzt wird gemacht! Und ich bin sicher, es hat ihr gefallen, dass ihr alter Herbert durchgehalten hat. Ich hatte sie immer dabei, wir haben uns viel unterhalten auf den zum Teil großen Etappen. Mut hat sie mir gemacht. Immer dann, wenn die Pflaster für die Blutblasen ausgegangen waren und jeder Schritt schmerzte. Mit ihrer Liebe zu mir hat sie mir Kraft vermittelt.

Und als ich gerade im Pilgerbüro war um meine Urkunde abzuholen war ich fast geneigt, auch eine für SIE zu erfragen. Schließlich war sie immer dabei. Aber sie verneinte - da wo sie ist brauche man keine Urkunden der Bestätigung mehr. Ich habe aus Liebe zu ihr ihr meine gewidmet.

(Und dabei verlassen ein paar Tränen des Glücks seine Augen. Und immer noch auf dem Pflaster liegend sagt er:)

So. Jetzt geht es in die Messe. Meine Reise ist hier vorläufig zu Ende. Der Gottesdienst gehört dazu. Es ist mein Dank an Gott, das er mich auf meinen Wegen sicher geleitet hat.

Ich: Ich danke Ihnen für die lieben Worte und wünsche Ihnen alles Gute auf den weiteren Wegen und Gottes Segen dazu.

 

Der Jakobsweg - Eine Reise ins Ich. (Teil 2)

4. Dezember 2012 | Autor:: | Kategorie: Allgemein | 1 Kommentar

 

Wir zählen das Jahr 1970. Die Moskauer und Warschauer Verträge werden unterzeichnet. Es kommt zum Kniefall von Willi Brandt in Warschau. Die beliebtesten Vornamen sind Nicole, Claudia, Michael und Thomas. Eine Volkszählung ermittelt 60,6 Mio Bundesbürger. Der erste Rettungshubschrauber Christoph 1 wird in Dienst gestellt und Exportwaren der DDR erhalten das Gütesiegel “Made in GDR”. Jimi Hendrix und Janis Joplin sterben, die Beatles trennen sich und ein Liter Normalbenzin kostet noch 56 Pfennig.

Da machen sich 68 Menschen auf, einen der offiziellen Pilgerwege zu gehen, die alle in Santiago de Compostela enden. Seit General Franco 1937 das Fest des heiligen Jakobus zum Nationalfeiertag erhoben hatte und damit eine Instrumentalisierung des Heiligen für seine Zwecke eingeführt hat, brauchte es einige Jahrzehnte, bis Menschen den ursprünglichen Sinn einer Pilgerreise wieder entdeckten.

Aber die Zahl der Mutigen, die sich auf einen inneren und äußeren Weg von mehr als 800 und 900 Kilometern machten blieb klein. Auch der Besuch Johannes Paul II im Jahre 1982 ließ die Pilgerzahl nur auf 1868 hochschnellen. Und danach ging sie wieder auf “Normalzahlen” zurück. Aber mit dem Besuch des Heiligen Compostelanischen Jahr war ein Same gelegt, der sich dann 1989 in der Rekordzahl von 5.760 Pilgern niederschlug. 1993 waren es dann schon 99.436 und 1999 zogen 154.613. Vorläufiger Höhepunkt ist das Jahr 2010 mit 272.135.

Was hat dazu geführt und woher weiß man die Zahlen so genau? Ein Spanischer Priester schrieb im Jahre 1980 seine Doktorarbeit über die Historie der Jakobswege und begann, im Norden Spaniens den Ursprungsweg aus Frankreich mit einer Muschel und gelben Pfeilen zu kennzeichnen. Die Gefahr, sich zu verlaufen und unter die Räuber zu fallen war damit geringer. Jahre später erfuhren die Wege eine kulturhistorische Aufwertung, als sie in den Rang einer europäischen Kulturstrasse erhoben wurden. 1993 erfolgte die Ernennung zum Weltkulturerbe der UNESCO. Dem notwendigen Boom stand nun nichts mehr im Wege.

Für das genaue Führen der Pilgerzahlen sorgen sogenannte Jakobsbruderschaften, die sich um die Pilger, die Beherbungsbetriebe und die Wege kümmern. Und mit der Einführung eines Pilgerpasses, in den der Pilgerweg per Stempel dokumentiert wird, wurden die Pilger auch genau zahlenmäßig erfasst. Am Ende des Weges muss dieser Pass im Pilgerbüro vorgelegt werden, um die offizielle Pilgerbestätigung, eine Urkunde, die Compostela, zu bekommen. In Spanien und Frankreich wird diese Urkunde immer öfter bei Bewerbungsunterlagen mit beigefügt. Und immer mehr Spitzenunternehmen bewerten diese Leistung positiv.

Was aber genau IM Pilger geschieht, welche Glücksgefühle sich breit machen und welche Motive zur Pilgerreise führen, steht im nächsten Blogartikel. Ich habe einen leibhaftigen deutschen Pilger interviewt. Seid gespannt!

Der Jakobsweg - eine Reise ins Ich! (Teil 1)

14. November 2012 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Entspannung, Prävention | 0 Kommentare

 

Sanft setzt der Flieger auf dem Flughafen von Santiago de Compostela auf. Lange Zeit war er über galicische Hügel und Wälder geflogen, die trotz der Jahreszeit wenig Herbstlaub zeigen. Auf dem Flughafen, wo jährlich 2 Millionen Touristen anlanden - so auch ich.

Irgendetwas hatte mich magisch angezogen. War es der Hinweis, das die Altstadt von Santiago seit 1985 zum Weltkulturerbe zählt? War es die Lust nach einer lebendigen 100.000 Einwohnerstadt und Unizentrum in Spanien? War es das Buch Harpe Kerkelings “Ich bin dann mal weg” aus dem Jahre 2001? Oder waren es die Erzählungen von Pilgern, die die Pilgerwege seit mehr als 1000 Jahren begingen, um in der Zeit der Wanderung still zu sich selbst zu finden?

Von allem etwas. Und von nichts wurde ich enttäuscht. Die Altstadt mit ihren kleinen Gassen, die auch bei Regen glänzen. Die vielen sakralen Bauten mit Farn und Moos an der Fassade und in den Dachrinnen. Die lebenslustigen jungen Menschen, die mit Studienunterlagen in kleinen Gruppen über ihre Studieninhalte diskutieren. Und dann waren da noch die Menschen, die zum großen Teil humpelnd und riesigen Rucksäcken auf dem Rücken durch die Stadt streiften.

Alle hatten erst einmal ein Ziel: das Pilgerbüro am Ende der Ruo do Vilar. Von aussen eine schmucklose Fassade einer ehemaligen Barrockresidenz entpuppte sich der Innenhof mit seinen Weinranken schnell zum Treffpunkt der verschiedenen Nationen. In der ersten Etage gab es dann den begehrten letzten Stempel und die Compostela, eine Urkunde, die seit Jahrhunderten dem verliehen wird, der sich dem beschwerlichen Weg zu Jakobs Grab gestellt hatte.

Umso lustiger waren dann die Begegnungen auf dem Platz vor der Kathedrale. Lachende und weinende Menschen liegen sich in den Armen und freuen sich, angekommen zu sein. Mit allen Vieren von sich gestreckt liegt man auf dem Boden und schaut in den strahlend blauen Himmel. Und wenn auch Vieles auf dem schweren Weg nicht mitgenommen wurde, ein Handy oder eine Kamera hatte trotzdem Platz und bannte die Wanderer mit Stolz vor der wuchtigen Fassade auf Chip. Aber wer ist eigentlich der Jakobus, zu dessen Gebeinen die Menschen pilgern.

Jakobus, einer der drei Apostel, die Jesus am nächsten standen, reiste nach dessen Tod nach Hispanien, um von der Lebendigkeit von Gottes Wort zu berichten. Die Apostelgeschichte berichtet von den ausgedehnten Reisen, um die “Neue Zeit” zu verkündigen. Nach seiner Rückkehr nach Jerusalem hatte König Herodes Agrippa I. nichts eiligeres zu tun, als ihn zu köpfen. Auf der Suche nach einem würdigen Begräbnisort brachten ihn dann seine Schüler an den Ort, der heute Santiago de Compostela ist. Das Grab geriet in Vergessenheit. Die Christenverfolgungen, die Invasion der Barbaren und die Mauren im 8. Jahrhundert liessen schnell Gras über die kleine Anlage wachsen und sie verwilderte zusehends. Als Bischof Teodomiro aber von seltsamen Ereignissen in seiner Region hörte, eilte er dorthin, ließ von der Stelle die Bäume entfernen und errichtete eine Basilika über dem Grab, das die Gebeine Jakobus und seinen ersten Jüngern Teodoro und Atanasio enthielt. Zur Pflege und zur weiteren Verkündigung wurde noch ein Benediktinerkloster angebaut. Alles so um 847, dem Todesjahr Teodomiros.

Aber was passiert nun im Menschen, das er dem Jakobus schwört, seine Grabstätte zu besuchen und den Weg dorthin zu Fuß zu begehen? Wo geht er nach der Begrüßung auf dem Kirchvorplatz hin und was macht er in der Kathedrale? Weiteres in Teil 2

Endlich wieder Winterzeit! Uhrumstellung!

24. Oktober 2012 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Entspannung | 0 Kommentare

 

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne Gärten;

sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde

aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welches dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält. (Rainer Maria Rilke)

Seit März 2012 warten eine Menge Menschen darauf, das die Uhren wieder “richtig” gestellt werden. Für sie ist es in der Nacht des 27. Oktobers wieder soweit. Um 3 Uhr bekommen sie unsere “geklaute” Stunde wieder.

Gerade rechtzeitig, um eine farbenprächtige Jahreszeit einzuläuten: den Herbst. Die Zeit der Blätterfärbung und der Ernte, des langsamen Sinkens der Temperaturen, der Stürme und der längeren Regenphasen. Offiziell gehört auch schon der September dazu. Geendet wird im November.

Aber immer mehr verschieben sich die Jahreszeiten. Der Sommer beginnt eher, ist im statistischen Mittel von Jahr zu Jahr wärmen. Der Winter in den letzten Jahren kürzer und kälter. Und Frühling und Herbst bekommen eine “Verlängerung”, sehr zur Freude der Menschen, die ausgedehnte Spaziergänge durch Laubwald lieben, die gerne durch Brandenburgische Alleen fahren und die Farbenpracht lieben und denen die Erntezeit noch etwas bedeutet.

Aber nicht nur die klassischen Feste wie Erntedank und Reformationstag (wer erinnert sich nicht gern in diesen Tagen an Martin Luther?), Allerheiligen und St. Martin passen in diese Jahreszeit. Auch neue “Feste” sind dazukommen: Indian Summer und Halloween. Also gerade rechtzeitig zum 31. Oktober wird unsere innere Uhr wieder neu gestellt. Dann können die Kinder bei früherer Dunkelheit wieder nach Süßem oder Saurem fragen.

Aber je beliebter die amerikanischen Feste werden, umso mehr werden traditionelle Bräuche in den Hintergrund gedrängt: zum Beispiel das Martinssingen, bei dem es auch Leckereien zur Belohnung gibt. Und die Gelage zum Halloween durch Jugendliche passen auch nicht zum Reformationsfest und den stillen Tagen.

Nehmen wir uns aber die Zeit an die Menschen zu denken, die uns im abgelaufenen Jahr verlassen haben. Danken für viele schöne Momente und Erlebnisse und rücken als Familie wieder ein Stück mehr zusammen. Nicht mehr lang und der Winter steht vor der Tür.

Menschen und Extreme - Zufriedenheit im Hier und Jetzt

16. Oktober 2012 | Autor:: | Kategorie: Allgemein, Entspannung, Prävention | 0 Kommentare

 

15.10.2012 über dem amerikanischen Bundesstaat New Mexico: der 43 jährige Österreicher, Felix Baumgartner, springt aus einer Kapsel aus 39 km Höhe, die vorher ein mit Helium gefüllter Ballon in die Stratosphäre brachte. Kein Sauerstoff, schmerzende Enge in seinem Raumanzug, lebensgefährliches Trudeln in der ersten Sprungphase und “nur” 3 Weltrekorde erreicht. Dabei erlebten 3 Mio. Twitter-Fans einen Live-Stream mit und fieberten für einen erfolgreichen Absprung.

Schon 1997 erfolgten Sprünge von Menschen von einer 110 m hohen Steilwand ohne Gummiband an den Beinen direkt in ein ihn auffangendes Netz. Das Ganze nennt sich SCAD (Suspended Catch Air Device).

Andere springen vom 828 m hohen Burj Khalifa, dem Eifelturm oder der Christusstatue in Rio de Janeiro. Alles mit lediglich EINEM Fallschirm auf dem Rücken. Für einen zweiten wäre die Strecke zu kurz. Todesfälle zu hauf garantiert.

Andere widerum machen Hydrospeed, Speedskiing, Eisklettern, Freecliming, Apnoetauchen, Houserunning und Freeriding. Alles Grenzerfahrungen, die dem Durchführenden den ultimativen Kick bringen sollen.

Worin liegt hierbei eigentlich der Erfolg? Ein Eintrag in irgendein Superbuch? In der Vermarktung eines eigenen Buches, wie Felix Baumgartner für März 2013 schon angekündigt hat? “Leben im freien Fall”. Ein Buch über einen Sprung von 4 Minuten 30 Dauer, ohne Netz und doppeltem Boden.

Was erfahre ich eigentlich täglich, wenn ich Menschen nach ihren Zielen und Wünschen frage. Was sie in 5 oder 10 Jahren erreichen wollen, will ich dann wissen. Auto, Haus und Geld stehen an oberster Spitze. Es kommt vielleicht noch der Wunsch nach beruflicher Erfüllung. Aber ganz wenige haben eine klare Vorstellung von dem, was ihr Werdegang sein könnte.

Aber ganz tief im Innersten bestehen geheime Wünsche, das wir der Menschheit etwas Neues und Besonderes durch uns geben. Wir wollen uns ein wenig abheben. Ein kleines Denkmal bauen, das an exponierter Lage auf dem Marktplatz steht. Und genau da trennen sich die Vorstellungen der Menschen: während der eine das Extreme sucht, findet der andere seine Ziele in der Familie, den Kindern, in Kunst oder Literatur, einem Unternehmen oder Haus mit schön gestaltetem Garten.

Hier hat jeder seine individuelle Wertschöpfung. Unsere eigene Wertigkeit für Erfolg. Das Wissen, das die Welt ohne uns ein wenig ärmer wäre. Und dann werden die täglichen Herausforderungen für jeden zu einem Sprung aus 39km Höhe. Dann ist die Kindererziehung in der jetzigen Zeit ein Wagnis, das die gesamte Person und Persönlichkeit fordert. Und dann eng uns der finanzielle Spielraum oft wie ein Raumanzug ein und nimmt uns die Luft zum Atmen. Und dabei sind diese Extreme keine abrupte Veränderung im Leben der Menschen. Es sind die täglichen Veränderungen, die Entscheidungen die wir treffen, das Akzeptieren von Wandel und Veränderungen im Leben. Jeden Tag, Jahr für Jahr.

Wenn wir unsere Ansichten von unserem Leben und dem Universum in Stein meißeln und unverrückbar postolieren, haften wir an Werten fest, die gestern noch galten und heute verändert werden müssen. Mit einer Zufriedenheit im Hier und Jetzt geben wir uns die Chance, das Leben liebevoll und erfolgreich zu gestalten. Und ich glaube, SCHON DAS IST EXTREME GENUG.